Anima-Figuren visualisieren Elementarzustände und -stimmungen menschlicher Existenz, die einzelnen Stimmen des Seelen-Chorus: Freude, Furcht, Scham, Wut, Trauer, Geborgensein und Vertrauen, Verzweiflung, Neugier, Erwartung, Hoffnung etc.

Obwohl den Figuren manchmal Geschlechtsmerkmale eingeschrieben sind, sind die Bildaussagen als übergeschlechtlich zu verstehen. Ebenfalls ist ihnen kein Lebensalter zuzuordnen – als nackte, pure Kind-Wesen spiegeln sie, was ihnen widerfährt und was uns allen in unserem seelischen Erleben gemeinsam ist, unsere „moments of pure impact“ mit dem Anderen und der Welt, in die wir hineingeboren wurden“, so Gabriel.