STILLLEBEN | 10.07.-22.08.26

Gruppenausstellung Das Stillleben gehört zu den ältesten und zugleich erstaunlich wandelbaren Genres der Kunst. Blumen, Früchte, Gefäße, Speisen und alltägliche Dinge scheinen auf den ersten Blick lediglich Gegenstände zu sein. Doch in der Kunstgeschichte waren sie nie nur Dekoration. Sie erzählen von Zeit und Vergänglichkeit, von Wohlstand und Verlust, von Erinnerung, Begehren und der Art, […]

Gruppenausstellung

Das Stillleben gehört zu den ältesten und zugleich erstaunlich wandelbaren Genres der Kunst. Blumen, Früchte, Gefäße, Speisen und alltägliche Dinge scheinen auf den ersten Blick lediglich Gegenstände zu sein. Doch in der Kunstgeschichte waren sie nie nur Dekoration. Sie erzählen von Zeit und Vergänglichkeit, von Wohlstand und Verlust, von Erinnerung, Begehren und der Art, wie wir die Welt um uns herum wahrnehmen.

Die Gruppenausstellung STILLLEBEN in der Vorona Galerie richtet den Blick auf die zeitgenössische Auseinandersetzung mit diesem traditionsreichen Genre.

Elf Künstlerinnen und Künstler zeigen, wie unterschiedlich ein Stillleben heute gedacht werden kann. Malerische Beobachtung trifft auf Abstraktion, klassische Komposition auf Ironie, Schönheit auf Irritation. Vertraute Gegenstände verändern ihre Bedeutung, werden zu Trägern persönlicher Geschichten, kultureller Codes oder gesellschaftlicher Fragen.

Was bleibt vom klassischen Stillleben, wenn Künstlerinnen und Künstler des 21. Jahrhunderts sich diesem Genre zuwenden?

Vielleicht überraschend viel.

Denn noch immer erzählen die Dinge, mit denen wir uns umgeben, von uns selbst.

Mit Werken von Jochen Schlink, Michael Koch, Gülfem Cetin, Xeladron, Slava Ostap, Evgen Klimenko, Andreas Geißel, Anna Kryvych, Nicolas Neumeier, Igor Lekomtsev und Florian Leibetseder.

10.07.–22.08.2026
Vorona Galerie
Friedbergstr. 12, 14057 Berlin
Mo–Sa, 11:00–18:00